Archive for the ‘Gedanken’ Category

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Spiegelungen

11. Juni 2009

Manchmal werde ich verwundert darauf angesprochen, warum ich auch in einer nervig-stressigen Situation noch mit einem Lächeln reagieren kann (wobei das nicht immer zutrifft, auch ich hab genervte Tage!). Dann denk ich an folgendes Märchen:

Der Tempel der tausend Spiegel

Einer indischen Sage nach steht in Tibet der „Tempel der tausend Spiegel“. Es ist ein runder Tempel, der innen ringsum mit vielen, vielen Spiegeln ausgekleidet ist.

Eines Tages kommt ein Hund zu dem Tempel. Er schnuppert kritisch, geht die Stufen hinauf, runzelt die Stirn und fletscht schon mal vorsichtshalber die Zähne. Falls andere Hunde im Tempel sind, sollen sie sofort Angst bekommen. So geht er durch die Tür. Tausend Hunde stehen ihm mit gefletschten Zähnen gegenüber. Sofort beginnt er wie wild zu bellen. Im selben Moment bellen ihm tausend Hunde entgegen. Das ist zu viel. Verstört rennt er raus: „Hab ich’s doch gleich gesagt. Die Welt ist voller böser Hunde. Das nächste Mal muss ich noch böser sein.“

Am Nachmittag kommt ein anderer Hund zu dem Tempel. Er ist gut gelaunt, genießt die Sonne und freut sich darauf, etwas Neues zu entdecken. Schwanzwedelnd läuft er die Stufen hoch in den Tempel. Und was sieht er: Tausend Hunde blicken ihn freundlich und schwanzwedelnd an: „Wusst‘ ich’s doch schon immer. Die Welt ist voller netter Hunde.“ Er fühlt sich wieder bestätigt und läuft mit Stolz und guter Laune weiter.

Und wenn er nicht gestorben ist, dann wedelt er noch heute.

Verfasser ist mir unbekannt

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Nichts neues

2. Juni 2009

An manchen Tagen ist es wie verhext. Nichts geht einem von der Hand, nichts bleibt im Kopf, dann fliegt einem noch das Glas runter und drin ist leckerer klebriger Fruchtsaft. Das ist dann wohl der Moment, an dem man dann doch sehr gern ausrasten würde, oder im Viereck laufen, oder davon laufen, oder mit der Tür knallen, oder schreien, oder oder oder… Jeden Tag sieht man so eine Situation anders an. An solchen, wenn man die Ruhe selbst weg hat, putz man es einfach auf. Wenn man aber sowieso schon, aus welchem Grund auch immer, komisch drauf ist, dann… Heut ist so ein Tag, ein komischer, auf dem langen Schlauch-steh-Tag und der Bleifuß bewegt sich keinen Milimeter. Da brauch ich dann Musik. Und die such ich dann nach Brauchbarkeit aus. Warum es heute wieder mal dieses ist? Diese Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Ich hab es lange nicht mehr gehört, bis ich mir vor ein paar Tagen die CD, voll mit lauter Duetts, herausgezogen habe. Und seither ist es ein penedranter Ohrwurm! „Tell him“

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Gelesen

30. Mai 2009

Manchmal sieht man jemand oder etwas, und man weiß, das passt. So war es ja auch mit diesem schon von mir erwähnten Buch. Soweit sogut. Es möchte einfach von mir gelesen werden. Und, da schlag ich es im passenden Moment auf, lese das Vorwort, und muss wieder schmunzeln. Gleich im ersten Abschnitt grinst mich ein klitzekleiner, aber unüberlesbarer Schreibfehler an. Meine Augen bleiben unweigerlich daran hängen. Das ist ansich nichts schlimmes, es ist alltäglich. Aber irgendwie beruhigt es mich, daß auch hinter so einem Werk Menschen sitzen, deren Aufgabe es ist, den Text fehlerfrei auf die Menschheit los zu lassen. Nun sollte man ja aber davon ausgehen, wenn der Mensch versagt, gibt es doch noch dieses technische TextRechtschreibhilfeüberprüfungprogramm. Also, keine Panik. Was der Mensch nicht findet, das Programm muss es ja wissen. Darin liegt jedoch die Tücke. Der Mensch sieht den Fehler nicht, das Rechtschreibprogramm übergeht den Fehler aber auch. Für dieses Programm ist es nämlich gar kein Fehler. Dieses minikleine besagte Wort wurde ja Buchstabenrichtig geschrieben. Und doch ist es grammatikalisch falsch. Eindeutig. Fazit (wenn man das überhaupt so bezeichnen kann): Wo Mensch und Technik versagen, entdeckt und liest es der Leser. Schmunzeln muss ich deshalb, und garantiert nicht aus Schadenfreude, da mir in meiner beruflichen Laufbahn auch schon solche Fehler, x-fach gedruckt und gut sicht- und lesbar, rot umkreist auf meinen Tisch gelegt worden sind – mit dem Vermerk „Damit es bei manchen Mitmenschen nicht verschiedene Reaktionen auslöst – bitte Text nächstes Mal bewusster lesen!“. Ich müsste lachen, wenn es in diesem Text nicht nur so von besagten Fehlerchen wimmelt. Und sie werden nicht aussterben – die RECHTSCHREIBFEHLER!

PS.: Aber die Dialoge in diesem Buch: Einfach Super!

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Was ist Schweigen?

29. Mai 2009

Ich habe folgendes darüber gefunden: Geräuschlosigkeit, Ruhe, Stille, Frieden, Grabesstille, Lautlosigkeit, Totenstille, für sich behalten, nicht sprechen, nichts entgegensetzen, nichts entgegnen, nichts erwidern, nichts erzählen, nichts reden, sich ausschweigen, stillschweigen, stumm bleiben, stumm sein, totschweigen, verbergen, verheimlichen, verschweigen, verstummen, den anderen im Ungewissen lassen, wenn unausgesprochene Worte im Raum stehen, Fragen unbeantwortet lassen, keine Antworten erhalten, ein unangenehmes Gefühl hinterlassen, wohltuende Stille, heilende Stille, Schweigen kann sehr wehtun und auch heilen, erzwungenes oder gewolltes Schweigen, für sich alleine schweigen, mit dem anderen schweigen, den anderen zum Schweigen bringen, bewußt schweigen, den anderen anschweigen, die Stille suchen, Reden ist Silber – Schweigen ist Gold, Nachtruhe…

Ob es noch mehr dazu gibt? Das könnte schon sein.

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Vergänglichkeit

28. Mai 2009

Blume-Steine

Der Jahreszeitenwechsel zeigt es uns in der Pflanzenwelt: Zeit ist Leben. Unwiederbringlich und einmalig ist jeder Moment und jeder Tag mit all seinen unterschiedlichen Stunden. Jeder Mensch hat Zeit. Es kommt nur darauf an, für wen oder was er sie verwendet.

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Einfach das Leben

26. Mai 2009

Wenn ich es mir so durch den Sinn gehen lasse, und ganz ehrlich mit mir selber bin, muss ich sagen, das Leben sorgt für  Ausgleich.

Tuere Das Leben ist fair, weil sich letztlich alles irgendwie ausgleicht:

Das Lachen löst die Tränen ab, Gesellschaft die Einsamkeit, Tapferkeit die Angst, Stärke den Schmerz… Es gibt bestimmt noch viel hier zum einfügen, was sich ausgleicht.

Und trotzdem kann ich, wenn ich ganz unten im Tal stehe, nur hoch zum Gipfel schauen und denken:    Das Leben ist ein großes Abenteuer und jeder Tag bietet eine neue Herausforderung.

Die Herausforderung, ob das Leben an diesem Tag positiv oder negativ wird. Ich entscheide das!

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Der Weg – mein Weg

25. Mai 2009

Mein Zitat des Tages:

Das Geheimnis des Erfolgs liegt darin,                                              an den Zielen festzuhalten,                                                             die Sie sich gesteckt haben,                                                         aber gleichzeitig flexibel zu entscheiden,                                       auf welche Weise Sie sie verwirklichen.

Brahma Kumaris