Archive for Juni 2009

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28. Juni 2009

Der rote Faden

… den roten Faden!

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… ein paar Zeilen …

23. Juni 2009

Wenn man jemanden liebt, so liebt man ihn nicht die
ganze Zeit,
nicht Stunde um Stunde auf die ganz gleiche Weise.
Das ist unmöglich.
Es wäre sogar eine Lüge, wollte man diesen Eindruck
erwecken.
Und doch ist es genau das, was die meisten
fordern.
Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des
Lebens,
der Liebe, Beziehungen.
Wir jubeln der steigenden Flut entgegen
und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe.
Wir haben Angst, sie würde nie zurückkehren.
Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit und
Fortdauer;
und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens
wie der Liebe liegt im Wachstum,
im alltäglichen Auf und Ab in der Freiheit;
einer Freiheit im Sinne von Tänzern,
die sich kaum berühren und doch Partner
in der gleichen Bewegung sind.

(Anne Morrow Lindbergh)

… aber wenn es vorbei ist – loslassen …

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Hineinspringen und abtauchen…

14. Juni 2009

… in eine andere Welt, in die Welt der Musik! Die Musik, ein großer wichtiger Teil meines Lebens. Musik – die Vielfalt der Töne – sie ist es, die Stimmungen am besten ausdrücken kann.

Schon als meine Tochter noch sehr klein war, hat sie mir immer ganz ruhig zugehört, wenn ich geübt habe, und hat mir dann anschließend gesagt: „Mami, heut hast Du aber ein trauriges Lied rausgesucht!“ oder entsprechend fröhlich oder lebhaft oder stimmungsvoll oder kraftlos oder oder oder. Sie hört sehr treffend heraus, welche Stimmung ein Lied hat. Sie hat bis heute eine gewisse Leidenschaft dafür entwickelt, ein Lied zu beurteilen. Mich fasziniert das immer und immer wieder. Obwohl sie zwischenzeitlich selbst angefangen hat, ein Instrument zu spielen (und sie singt in einem Kinderchor mit), kann sie immer noch nicht Noten lesen. Das ist etwas, was ich nicht verstehen kann. Aber sie braucht nur ein-zweimal das Lied im Ohr hören, und sie spiel es nach, und dann denk ich immer wieder, es gibt auch blinde musizierende Menschen, die können auch nicht in die Noten schauen. Die kleine Lady ist noch jung, und ich bin gespannt, was sich daraus entwickeln wird.

Ich persönlich habe in sehr viele Richtungen der Musik geblickt, und bin immer und immer wieder zur klassischen Musik zurückgekehrt. Und da bin ich derzeit auch beheimatet, da fühl ich mich gerade sehr wohl. Nächstes Wochenende gibt unser kleiner Projektkammerchor und -orchester sein Abschlusskonzert in der Stiftskirche, und da bin ich hoffentlich tonrichtig dabei. Da freu ich mich schon sehr drauf. Es sollte eigentlich ein einmaliges Projekt sein, aber unser Chorleiter hat an Pfingsten in der Provence Kontakte geknüpft, und nun laufen Gespräche, daß mit beiden kleinen Chören dieser Art ein gemeinsames Projekt entstehen soll. Was daraus entsteht? Die Zukunft wird es zeigen.

Dieses Wochenende Mitte Juni 2009 ist unser Stiftskantorei-Partnerchor zu Besuch, und wir konzertieren gemeinsam. Jeder Chor hat auch ein Lied für sich alleine. Unseres ist das hier:

Das sind zwar nicht wir, aber so hört es sich auch bei uns an;-)

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Eine neue Geschäftsphilosophie?!

13. Juni 2009

Ein Lächeln

Es kostet nichts und bringt viel.

Es kommt immer zurück.

Es bereichert den Empfänger und den Geber.

Es ist kurz und die Erinnerung daran oft unvergänglich.

Keiner ist zu reich, um darauf verzichten zu könnne.

Keiner ist zu arm, dass er es sich nicht leisten könnte.

Es bringt Glück und ist ein Zeichen der Freundschaft/Menschlichkeit.

Es bekommt erst dann seinen Wert, wenn es freiwillig verschenkt wird.

Lächeln Sie – auch am Telefon. Ihr Chef, Mitarbeiter, Kollege und Kunde (und auch jeweils die weibliche Form davon) merkt es.

…So könnte die zukünftige neue Geschäftsphilosophie aussehen…


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Spiegelungen

11. Juni 2009

Manchmal werde ich verwundert darauf angesprochen, warum ich auch in einer nervig-stressigen Situation noch mit einem Lächeln reagieren kann (wobei das nicht immer zutrifft, auch ich hab genervte Tage!). Dann denk ich an folgendes Märchen:

Der Tempel der tausend Spiegel

Einer indischen Sage nach steht in Tibet der „Tempel der tausend Spiegel“. Es ist ein runder Tempel, der innen ringsum mit vielen, vielen Spiegeln ausgekleidet ist.

Eines Tages kommt ein Hund zu dem Tempel. Er schnuppert kritisch, geht die Stufen hinauf, runzelt die Stirn und fletscht schon mal vorsichtshalber die Zähne. Falls andere Hunde im Tempel sind, sollen sie sofort Angst bekommen. So geht er durch die Tür. Tausend Hunde stehen ihm mit gefletschten Zähnen gegenüber. Sofort beginnt er wie wild zu bellen. Im selben Moment bellen ihm tausend Hunde entgegen. Das ist zu viel. Verstört rennt er raus: „Hab ich’s doch gleich gesagt. Die Welt ist voller böser Hunde. Das nächste Mal muss ich noch böser sein.“

Am Nachmittag kommt ein anderer Hund zu dem Tempel. Er ist gut gelaunt, genießt die Sonne und freut sich darauf, etwas Neues zu entdecken. Schwanzwedelnd läuft er die Stufen hoch in den Tempel. Und was sieht er: Tausend Hunde blicken ihn freundlich und schwanzwedelnd an: „Wusst‘ ich’s doch schon immer. Die Welt ist voller netter Hunde.“ Er fühlt sich wieder bestätigt und läuft mit Stolz und guter Laune weiter.

Und wenn er nicht gestorben ist, dann wedelt er noch heute.

Verfasser ist mir unbekannt

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Erinnerung an den 06. Juni 2009

6. Juni 2009

Monde und Jahre vergehen
und sind auf immer vergangen,
aber ein schöner Moment
leuchtet das Leben hindurch.
von Franz Grillparzer

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Mein erster Buchtipp…

6. Juni 2009

… und er fällt mir nicht schwer!

Der Titel und ihre Autorinnen: Ist dieses Buch ansteckend? Erste Hilfe für Hypochonder von Cordula Stratmann und Marion Grillparzer

Buch Stratmann

Schon als Cordula Stratmann dieses Buch vorgestellt hat, ich habe bereits darüber geschrieben, wurde ich in dessen Bann gezogen. Nun habe ich dieses giftgrün eingebundene Buch Buchstabe für Buchstabe gelesen. Und es hat mich begeistert. Es hat gehalten, was ich erwartet habe!

Die Dialoge der beiden Autorinnen sind einfach humorvoll genial witzig und regen dadurch zum Schmunzeln und weiterlesen an. Jeder Dialog ist sehr informativ und wird wissenschaftlich untermauert. Alles in diesem Buch hat sozusagen Hand und Fuß.  Die beiden führen ihre Dialoge, und ich zitiere hier aus dem Vorwort, über: Unsere Mitmenschen, das Wetter, Tiere, Essen, Trinken, Bewegung, Pflanzen, Stehen, Liegen, Sitzen – kurz: unsere Welt – steckt voller Gefahren…Und es stimmt: Stellt man sich eines Tages zum ersten Mal die eine Frage, so zieht diese sofort konsequent die nächste nach sich und wieder die nächste…

Ein lustiges, humorvoll gelungenes und zugleich  informatives Buch, das von mir den Daumen klar nach oben bekommt. Und meine ganz persönliche Lesebeurteilung dazu lautet: Sehr empfehlenswert! Einfach lesen und schmunzeln! UND, es ist nicht nur für Frauen lesbar!